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Die Kichererbse heisst nur im Internet so, sonst bin ich Ramona.
Ramona Wiedemann, geb. Bolz
Ich wohne in Lichtenau bei Mittweida, also in Sachsen. Ich quatsche, wie mir der Schnabel gewachsen ist, eben schön sächsisch.
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Laufen habe ich auch mal gelernt, nur anscheinend nicht richtig. Denn wenn ich mir Videos betrachte, wo man sieht, wie ich dahinwatschel - oh weh! Aber das kommt vielleicht auch daher, das ich seit meiner Lehre fast nur noch Gummistiefel trage. Damit läuft es sich bekanntlich nicht so graziös.
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Man, diese Frisur - heute find ich sie schrecklich. Damals sind wir alle so rumgelaufen.
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Diesen verträumten Blick habe ich heute noch. Wovon ich träumte? Na zum Beispiel von einer Herde wilder Pferde und einem kernigen Cowboy.
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Geboren? Na klar wurde ich mal geboren, nur wann, das verrate ich euch nicht. Jedenfalls irgendwann im letzten Jahrtausend.
Ein kleiner Wonneproppen war ich schon immer. Weil ich so verhungert war, fütterten mich Oma und Opa immer mit 2 Löffeln, weil das Geschrei zwischendurch sonst nicht auszuhalten war.
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Ja aber das Mundwerk - na das verbrenne ich mir oft und nicht nur beim essen.
Ich bin frech, das gebe ich zu. Habe immer was zu kichern und zu lachen, deswegen auch “Kichererbse”. Aber ich kann mich auch zusammenreissen, wenn es darauf ankommt. Na in Betragen hatte ich jedenfalls fast immer die Note 1.
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So brav, wie ich hier aussehe war ich nun wirklich nicht. Wenn ich mein Zimmer aufräumen sollte, bin ich dort einfach aus dem Fenster gesprungen und habe beim Nachbar lieber die Pferde und Kutschen geputzt. Eine Kutsche sah so schwarz aus und hatte Gardinen. Mit der sind wir oft gefahren. Oh Weh, ich habe jetzt erst erfahren, was das für eine war.
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Na und nun bin ich sogar schon Oma. Das heisst, wir sind Grosseltern. Unser süsses Enkelchen heisst Justin und wurde am 13.02.04 geboren. Was ich sonst noch liebe? Wunderschöne Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, also Morgenrot - Abendrot, farbenprächtige Regenbogen, Sonnenschein, meine Mineraliensammlung und überhaupt alles, was die Natur bewundernswertes zu bieten hat. Es gibt noch so viele Dinge, woran man sich erfreuen kann, wenn man Augen und Ohren offen hält.
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